Rechtsfähige Stiftung – bürgerlichen und privaten Rechts

Die rechtsfähige Stiftung ist rechtlich eine selbständige Organisation, eine juristische Person - die eigenes Vermögen hat und Trägerin von Rechten und Pflichten sein kann.

Damit eine rechtsfähige Stiftung entsteht, muss der Stifter ein Stiftungsgeschäft und eine Stiftungssatzung aufsetzen. Das Stiftungsgeschäft dient dazu, den Willen des Stifters festzuhalten, Vermögen in eine Stiftung einzubringen. In der Stiftungssatzung werden z.B. der Zweck und die Aufgaben der einzelnen Organe festgehalten. Die Anerkennung der Stiftung erfolgt bei der zuständigen Behörde, die die Stiftungsurkunde aushändigt. Die Stiftung wird vom Vorstand gemäß der Stiftungssatzung verwaltet. Die Mitglieder des Vorstandes haften gegenüber der Stiftung für Vorsatz und Fahrlässigkeit. 


Gemeinnützig oder nicht
95 % aller deutschen Stiftungen sind gemeinnützig. Damit die Gemeinnützigkeit einer Stiftung anerkannt wird, wird die Satzung vom zuständigen Finanzamt geprüft. Dabei wird festgestellt, ob der Stiftungszweck nach § 51 AO gemeinnützige Zwecke verfolgt und auch die übrigen Voraussetzungen erfüllt sind. Mehr zu gemeinnützigen Stiftungen finden Sie hier.  


Daneben gibt es die privatnützige Familienstiftung, welche dauerhaft das Familienvermögen schützen soll. Diese ist regelmäßig nicht gemeinnützig. 

 

Rechtsfähige (selbstständige) und treuhänderische (unselbstständige) Stiftung
Die rechtsfähige Stiftung wird auch selbständige Stiftung genannt. Als juristische Person besitzt sie eigenes Vermögen und ist eigenständiger Träger von Rechten und Pflichten. Demnach muss sie einen Vorstand haben, durch den sie handelt.

Treuhänderische Stiftungen werden von einem sogenannten Träger (oder Treuhänder) verwaltet. Träger können Personen oder Gesellschaften sein, die im Auftrag des Stifters den Stiftungszweck realisieren. Dabei werden die vorhandenen Ressourcen des Trägers genutzt, wie beispielsweise das Personal, die Adresse usw.     

 

 

 

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Erbrecht : Vorerbe darf den Nachlass nicht verschenken

Vorerben müssen einen Nachlass für die Nacherben erhalten. Sie dürfen deshalb nicht etwa ein Grundstück aus dem Nachlass verschenken. *Quelle/Fremdlink saarbruecker-zeitung.de

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Auswirkungen einer Beschäftigung im Alter; Steuerschädlicher Vorbehalt...

Ob aus Freude an der Tätigkeit oder aus einer finanziellen Notwendigkeit: Wer als Rentner weiter arbeitet, sollte an steuerrechtliche und sozialversicherungsrechtliche... *Quelle Bundessteuerberaterkammer

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Kritik an Entzug von Steuervorteilen für Männervereine

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Das ändert sich an den Steuern im kommenden Jahr; Zeigt her eure Zahlen

Eine Steuersenkung für Elektroautos, höhere steuerfreie Verpflegungspauschalen auf Dienstreisen und eine geringere Mehrwertsteuer für Monatshygieneartikel - das Jahressteuergesetz... *Quelle Bundessteuerberaterkammer

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